SCU Damen lassen sich die Führung wegnehmen

Geschrieben von Anja Löwenberg am . Veröffentlicht in Spielberichte Frauenmannschaft

Sonntag, 24.04.2016, 18. Spieltag, Bezirksliga Staffel 1

SC Uckerath - 1. FFC Bergisch Gladbach II 3:6 (3:2)

Aufstellung:
Kothe - Niemczyk, Löwenberg, Brenning, Himberger (45. Naujoks)- Kalbfuß, Stübler (84. H.Pogoda), Armborst, A.Pogoda- Schopp, Petersen (82. Liberio)

Tore:
0:1 (16.), 0:2 (26.), A. Pogoda 1:2 (27.), Schopp 2:2 (33.), Armborst 3:2 (40.), 3:3 (58.), 3:4 (77.), 3:5 (86.), 3:6 (88.)

Am gestrigen Sonntag empfingen die Frauen vom SCU den 1. FFC Bergisch Gladbach auf dem Kantelberg. Der Gegner aus Bergisch Gladbach belegte bis dato den letzten Tabellenplatz und kämpfte gegen den Abstieg, jedoch sollte dies nichts heißen, da die Spielerinnen Unterstützung aus ihrer ersten höherklassigen Damenmannschaft erhielten. Dementsprechend mussten sich die Damen aus Uckerath auf einen starken Gegner einstellen.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich die offensive Stärke der Gegnerinnen, die dem Uckerather Tor zu oft gefährlich nahe kamen. Die SCU-Frauen konnten zunächst mehrere Angriffe mit Mühe abwehren, mussten nach einem Eckball in der 16. Minute dann aber das erste Gegentor hinnehmen. In der 26. Spielminute erhöhte der Gegner nach einem ärgerlichen Fehler in der Uckerather Innenverteidigung auf 2:0. Die Antwort gaben die Frauen vom SCU jedoch bereits eine Minute später: nach einer diagonaler Flanke von Anja Löwenberg konnte Anna Pogoda das erste Tor für Uckerath erzielen. Mit neuem Ehrgeiz und dem Willen, den Rückstand einzuholen, spielten die Damen zunehmend offensiver. In der 33. Minute war es dann Anne Schopp, die durch einen Schuss ins lange rechte Eck zum 2:2 ausglich. Kurz vor der Pause erhöhte Lara Armborst durch einen Schuss aus einiger Entfernung zum umjubelten 3:2. Es schien, als würden die Frauen vom SCU das Spiel nun selbst wieder in die Hand nehmen. 

Dies sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit nicht bewahrheiten. Nachdem der Gegner in der 58. Spielminute zum 3:3 ausglich, brachen die Uckerather Reihen regelrecht zusammen. Statt sich zu sammeln und erneut anzugreifen, machte man es den Gegnerinnen von nun an zu leicht. Schon im Mittelfeld wurde dem Gegner zu viel Raum gegeben, so dass letztlich auch die Abwehr durchbrochen wurde und man drei weitere unnötige Tore hinnehmen musste. 

Nach dieser bitteren Niederlage belegen die Damen noch immer den dritten Platz in der Bezirksliga. Die Chancen auf die Tabellenspitze sind damit aber wieder in weite Ferne gerückt. Die Uckeratherinnen sollten jetzt erst recht zur Vermeidung derartiger Spieleinbrüche weiter an ihrem Stellungsspiel sowie ihrer Kondition arbeiten, um in den verbleibenden 4 Spielen möglichst viele Punkte zu holen und die Saison auf einem guten dritten Tabellenplatz zu beenden.