SCU I: Weiter in der Tabelle geklettert!

Geschrieben von SW am . Veröffentlicht in Spielberichte 1. Mannschaft

Sonntag 23.04.2017, 24. Spieltag, Bezirksliga Staffel 2

SC Uckerath - 1. FC Spich 2:0 (0:0) 

Aufstellung:

Milicki - Ballnus, Weber, Le.Gashi, Demir - Li.Gashi, Eryigit, Xanthopoulos (81. Eck), Stricker (54. Klinaku), Krethen (88. Macit) - Hühnerberg

Tore:

1:0 Klinaku (70.), 2:0 Krethen (81.)

Die ärgerliche Niederlage gegen den Tabellenzweiten Mondorf vergangene Woche sollte keinesfalls die über weite Strecken gute Leistung und auch die ohnehin sehr positive Entwicklung der Rückrunde überschatten. Denn mittlerweile wirkt die Mannschaft derart gefestigt, dass man auch gegen den Tabellendritten aus Spich Chancen auf einen Dreier hatte. Personell blieb dazu nahezu alles unverändert zur Vorwoche. Lediglich der wieder genesene Niklas Krethen rückte für den verletzten Sebastian Kossack in die Startelf. Da beide Teams von ihrer defensiven Grundordnung leben, lief die erste Halbzeit exakt so wie es viele erwartet hatten. Torraumszenen waren Mangelware, denn beide Teams ließen zunächst überhaupt nichts anbrennen. Der Gast aus Spich hatte dabei zunächst mehr Ballbesitz, doch im Laufe der ersten Halbzeit kam dann auch der SCU immer besser ins Spiel und tastete sich langsam an das Spicher Gehäuse heran. Nach einem feinen Spielzug hatte dann Niklas Krethen die einzige nennenswerte Gelegenheit auf dem Fuß, doch seinen Schuss aus 16 Metern konnte der Gästetorhüter mit einer Fußabwehr gerade noch um den Pfosten lenken. Ansonsten waren Torchancen aber eher der harmloseren Art. So ging es logischerweise mit einem 0:0 in die Pause.

Im zweiten Durchgang zunächst das gleiche Bild. Der SCU stand weiterhin unheimlich sicher und ließ absolut gar keine Gefahr im Sechzehner aufkommen. Einziger Schreckmoment war ein ganz krummes Ding welches aus knapp 30 Metern immer länger und länger wurde und schließlich an der Latte landete. Im Laufe des zweiten Durchgangs wurde der SCU aber immer spielbestimmender. Bezeichnet war dafür dann der Treffer zum 1:0 nach 70 Minuten. Wie im Lehrbuch ließ der SCU den Ball in den eigenen Reihen laufen, wechselte regelmäßig die Seiten, ließ nach hinten klatschen, wurde zu keinem Zeitpunkt ungeduldig, sondern wartete auf den richtigen Moment. Und dieser sollte sich bieten. Als die Spicher nicht mehr konsequent verschoben hatten, erkannte Lindit Gashi die Gelegenheit und setzte Hasan Eryigit in Szene, welcher für Chris Xanthopoulos in den Sechzehner steckte. Der Kapitän ging auf der Grundlinie durch und hatte das Auge für den eingewechselten Edon Klinaku, der zur verdienten Führung vollstreckte. Ein wunderbar herausgespieltes Tor. Auch nach dem Gegentreffer blieb die Großoffensive der Gäste aus. Spich fand einfach kein Mittel um die Defensive des SCU zu knacken. So konnte stattdessen Uckerath nach einer Ecke sogar auf 2:0 erhöhen. Den scharf getretenen Ball von Chris Xanthopoulos touchierte Edon Klinaku an den langen Pfosten, wo Niklas Krethen aus kurzer Distanz keine Mühe hatte das Leder unter die Latte zu nageln. Da in den letzten Minuten Spich zwar nochmal alles nach vorne warf, aber nur zu einigen wenigen hektischen Abschlüssen kam, stand am Ende ein völlig verdienter Sieg für den SCU auf der Anzeigetafel. Damit zeigte man nicht nur mal wieder, dass man auch mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel mithalten kann, sondern konnte dies auch wieder in Punkte ummünzen und klettert nun schon auf Tabellenplatz 9. So vergrößerte sich nicht nur der Abstand auf die Abstiegsplätze, man schielt darüberhinaus nämlich nun selber auf die Region im oberen Tabellendrittel. Faustpfand war abermals die starke Defensivarbeit der kompletten Mannschaft. Mit nur 6 Gegentoren in den 8 Spielen seit der Winterpause ist man Ligaspitze. Zum Vergleich: In der Hinrunde hatte man zum gleichen Zeitpunkt schon satte 22 Gegentreffer hinnehmen müssen. Dass nun auch offensiv das Potenzial immer mehr umgesetzt wird, macht Mut auch in den nächsten Spielen weiter zu punkten. Der nächste Dreier soll dann möglichst kommenden Sonntag in Wachtberg erfolgen, gegen die man in der Hinrunde noch die höchste Niederlage kassiert hatte.